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 | Iran/Persien |
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Die Islamische Republik Iran (persisch: ایران), bis 1935 Persien genannt, ist ein Staat im westlichen Asien. Iran grenzt an den Irak (Grenzlinie 1458 km), Türkei und Aserbaidschan (je ca. 500 km), Armenien (35 km), das Kaspische Meer (500 km), Turkmenistan (ca. 1000 km), Afghanistan (936 km) und Pakistan (Provinz Belutschistan, 909 km). Der höchste Berg Irans ist der 5671 m hohe Demavand im Elburs nördlich der Hauptstadt Teheran. Im Süden und Südwesten hat das Land eine 2000 km lange Küste zum Indischen Ozean bzw. Persischer Golf, welche die Meerenge von Hormuz (Vereinigte Arabische Emirate, Oman) in zwei Hälften teilt.
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Bevölkerung
Die Bevölkerung Irans (69 Millionen - Stand Juli 2004) besteht aus ca. 51% Persern, ca. 24% Aserbaidschanern, ca. 8% Gilaki und Mazandarani, ca. 7% Kurden, 3 % Araber, 2 % Turkomanen, 2 % Luren und 2 % Belutschen und einigen kleineren Minderheiten.
Sprachen
Amtssprache Irans ist Farsi oder Neupersisch. Farsi ist zwar die einzige Amtssprache Irans, die etwa von 58% der iranischen Bevölkerung gesprochen wird, sie ist aber nicht die einzige Umgangssprache auf dem Gebiet der Islamischen Republik Iran. Der Anteil der Aseri-, Turkmenisch-Sprecher wird mit 26 % beziffert; Kurdisch mit 9 %; Lurisch mit 2%; und andere Arabischsprecher mit 8 %.
Religion
Der schiitische Islam ist Staatsreligion. Knapp 98 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (89 Prozent Schiiten und 9 Prozent Sunniten). Daneben bestehen Minderheiten von orientalischen Christen, Juden, Parsen, Mandäern und Angehörigen der verbotenen Baha'i-Religion.
Klima
Das Klima Irans ist bedingt durch seine geografische Ausdehnung sehr verschieden.
In Täbris herrscht Gebirgsklima mit kalten Wintern und warmen Sommern, bedingt durch die südliche Lage der Stadt. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 0°C im Januar und 30°C im Juli. Die Sommermonate sind relativ niederschlagsarm.
In Teheran ist es etwas wärmer als in Täbris. Hier liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen zwischen 6°C im Januar und 36°C im Juli und August. In Teheran fällt insgesamt sehr wenig Niederschlag, allerdings ist auch hier eine Verteilung der Niederschläge zugunsten des Winters festzustellen.
In Kerman herrscht ausgesprochenes Wüstenklima. Die Stadt liegt allerdings auf 1750m Höhe, was die Temperaturen letztlich trotz der südlichen Lage erträglich hält. So sind es durchschnittlich 8°C im Januar und 33°C im Juni und Juli.
Abadan am Schatt el Arab gelegen hat das schwül-heiße Klima des Persischen Golfes. Hier liegen die Tagestemperaturen im Januar bei 16°C und im Juli bei 44°C. Niederschläge fallen an nur 10 Tagen im Jahr.
Wirtschaft
Iran ist ein bedeutendes Erdöl und Erdgas förderndes Land. Über 85 Prozent des Exportes oder rund 25 Milliarden Dollar entfallen auf Kohlenwasserstoffe. Wichtige Wirtschaftssparten sind auch die Landwirtschaft, die trotz vieler Gebirge und Wüsten 10% der Fläche ausmacht (zur Hälfte künstliche Bewässerung), Teppiche und Textilindustrie. Der Import beträgt rund 15 Milliarden US-Dollar (vor allem Maschinen und Fahrzeuge, Industrie- und Chemieprodukte).
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 | Traditionelle iranische Kleider von verschiedenen Provinzen |  |
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