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ISFAHAN
Isfahans stammen aus der gleichnamigen Stadt in Persien und ihrer Umgebung. Isfahan, unter Schah Abbas die Hauptstadt Persiens, weist noch zahlreiche prächtige Zeugnisse aus jener Blütezeit persischer Kunst und Architektur auf .
Das Grundgewebe der Isfahan-Teppiche ist aus Baumwolle. Kurzer Flor aus Wolle, auch aus Seide. Isfahan-Teppiche haben eine ungewöhnlich dichte Knüpfung, 2'500 bis 6'000 Senneh-Knoten pro Quadratdezimeter, Seidenteppiche bis zu 10'000 Knoten.
Isfahans waren vermutlich die ersten Teppiche, die in grösserer Zahl nach Europa gelangten. Oft kamen Seidenteppiche, in die zum Teil Fäden aus Gold und Silber eingearbeitet waren, als Geschenke an europäische Höfe (1587 – 1629). Nachdem die Stadt von den Afghanen erobert wurde, kam die Teppichherstellung praktisch zum Erliegen, da die Künstler und Handwerker sich Aufgaben zuwandten, die rascheren Gewinn versprachen. Erst zu Beginn unseres Jahrhunderts lebte die Teppichknüpferei wieder auf, und schon nach wenigen Jahren hatte Isfahan von neuem eine führende Stellung errungen. Dies ist in erster Linie den fähigen Ustad zu verdanken, die für ihre Kartons auf alte Vorbilder zurückgriffen. Isfahans sind mit florealen Mustern geschmückt und meist steht auf einem reich dekorierten Feld ein Mittelmedaillon. Die Farbskala der Isfahans ist sehr breit. Meisterhaft verstehen es die Ustad, helle und dunkle Farben harmonisch zu kombinieren.
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