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 | Kashkuli |
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KASCHKULI
Kaschkuli Teppiche sind wegen des gemeinsamen Herkunftsgebiets und wegen der Ähnlichkeit ihrer Muster den Schiras-Teppichen zuzuordnen, weisen aber besondere Eigenheiten auf. Sie werden von dem Stamm der Kaschkuli geknüpft, die im westlichen Teil der Fars-Hochebene leben. Sie stehen unter allen Nomadenstämmen des Fars-Gebietes kulturell auf dem höchsten Stand. Die Kaschkuli Teppiche sind aus besserer Wolle mit grösserer Sorgfalt gefertigt; die Farben sind vielfältiger und angenehmer; die Knotendichte (türkische Knoten) liegt höher. Kaschkulis sind mit ihrem dichten Flor und ihren dauerhaften Naturfarben noch strapazierfähiger als Schiras-Teppiche.
Die Kettfäden der Kaschkuli Teppiche bestehen aus Wolle in den Tönen Naturfarben Elfenbein, Braun bis Dunkelbraun oder gemischt. Die Schussfäden sind allgmein aus naturfarbener oder gefärbter Wolle – elfenbein rot, rotbraun, orange, blau, grün, braun. Die Florwolle ist seidig glänzend und von guter Qualität. Die Teppiche sind mit sehr dichten Knoten geknüpft.
KASCHKULI GABBEH
Der Stamm der Kaschkuli knüpfte seit jeher Teppiche mit sehr dichten Knoten. Die Knüpferinnen wurden beauftragt, Gabbeh mit einer Knotendichte von 360'000 – 460'000 pro m2 zu knüpfen. Die Muster werden den Frauen in rudimentären Entwürfen vorgelegt. Um diese feine Qualität überhaupt knüpfen zu können brauchte es für die Kette die sehr feine, handgesponnene und gezwirnte, ungefärbte Wolle sowie die mit natürlichen Farben eingefärbte Wolle für den Flor.
Die ersten Kaschkuli Gabbeh sind bereits in kleiner Auflage bei uns in der Schweiz zu sehen.
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